NEW – kommt Sven Aufklärung erst nach der Kommunalwahl

Eigentlich sollte das Elektroauto „Sven“  für die NEW der große Wurf werden.  Geschäftsführung und beteiligte Kommunalpolitiker der GroKo  sonnten sich im Vorfeld schon mit innovativer Arroganz.
Doch es kam ganz anders.  Die Bezirksregierung  in Düsseldorf und die Landesregierung NRW bezeichnete das Investment als rechtswidrig, da die erforderlichen Genehmigung zuvor nicht eingeholt worden waren.
Das Scheitern des Projekts kostet nun der NEW und somit den Bürgern 1,7 Millionen Euro.
Jetzt sollte die Geschichte um das  Elektroauto „Sven“ für die NEW bald Geschichte sein, aber es kam anders, denn der Stadtrat in Mönchengladbach beantragte in seiner Sitzung vom 28.02.2020 ein Gutachten zur Klärung des Sachverhaltes.
Noch während der Ratssitzung stellten die Anwesenden fest, dass weder der NEW Vorstand noch die Mitglieder der GroKo im Aufsichtsrat hier Verantwortung für dieses rechtswidrige Vorgehen übernehmen wollen. Einige Mitglieder im Stadtrat wiesen daraufhin,….”dass die NEW  1,7 Millionen Euro verbrannt hat und zwar nicht deshalb, weil eine Chance nicht funktioniert hat, sondern weil wissentlich handwerklich miserabel gearbeitet worden ist.“
Das Ziel ist benannt, bis zur Ratssitzung am 17.06.2020 soll über ein Gutachten Klarheit in den Vorgang kommen.
Doch weit gefehlt. Zur Ratssitzung am 17.06.2020 erschien weder der Vorstand der NEW vor dem Stadtrat noch wurde auf das Thema “NEW-Sven” eingegangen.

Franjo Schiller, Vorsitzender und OB Kandidat der ÖDP:  “Nicht nur ich, sondern auch die Bürger unserer Stadt haben ein Recht darauf zu erfahren wer nun die Verantwortung für dieses Desaster trägt. Mir scheint es ja schon schlimm genug, dass ein eingefordertes Gutachten nicht erstellt wird und weitere Klarheit bis nach der Kommunalwahl am 13.09.2020 geschoben wird. Will die Groko auf diese Weise ihre Wahlvorteile gesichert wissen?”.

“Die gute Arbeit der NEW Mitarbeiter wird hier durch den eigenen Vorstand in Misskredit gebracht. Die gesamte Aufstellung der NEW sollte vom Aufsichtsrat mal betrachtet werden.
Schaut man sich das Stromangebot an, fragt man sich warum die NEW sechs verschiedene Strompreismodelle plus Grundversorgung anbietet. Soll man hier mit Absicht nicht mehr durchblicken.
Schaut man sich die Abwasserpreise an, fragt sich der irritierte Bürger, warum Mönchengladbach mit die teuerste Stadt in NRW ist.
Wir Bürger haben am 13.09.2020 bei den Kommunalwahlen die Möglichkeit der Änderung in dem wir ÖDP wählen!”, so Schiller weiter.

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