Mehr Schulen ans Netz – Laptops für unsere Schüler

Die ÖDP fordert die Schulverwaltung in Mönchengladbach auf die Ausstattung von Schülerinnen und Schülern mit digitalen Endgeräten, um das digitale Lernen auch von zu Hause zu ermöglichen, zeitnah umzusetzen. Hierzu werden Kinder und Jugendliche mit digitalen Endgeräten ausgestattet, die aufgrund der finanziellen Verhältnisse des Elternhauses bislang nicht auf solche Endgeräte zugreifen können.

178 Millionen Euro stehen zu diesem Zweck bereit und warten abgerufen zu werden.

Franjo Schiller, OB-Kandidat und Vorsitzender der ÖDP Mönchengladbach: “Das Programm für unsere Schülerinnen und Schüler ist Teil der größten Investitionsinitiative für die Digitalisierung der Schulen. Damit sollen Schülerinnen und Schülern beste Bildung erhalten und sie auf die Herausforderungen einer digitalisierten Welt vorbereiten. Mit der schnellen und unbürokratischen Ausstattung ist angedacht einen wichtigen Beitrag zur Chancengerechtigkeit zu bieten!”

Mönchengladbach kann in einem vereinfachten Verfahren die Mittel auf direktem Wege bei den Bezirksregierungen beantragen. Antragsberechtigt sind alle öffentlichen Schulen, Ersatzschulen sowie von Pflege- und Gesundheitsschulen. Die Endgeräte verbleiben im Besitz der Schulträger und werden den Schülerinnen und Schülern leihweise zur Verfügung gestellt. So soll sichergestellt werden, dass künftig möglichst alle Schülerinnen und Schüler am Unterricht auf Distanz teilnehmen können.

Im Rahmen des Ausstattungsprogramms wird die Anschaffung mobiler Endgeräte, also Laptops, Notebooks und Tablets, mit einem Höchstbetrag von 500 Euro pro Gerät gefördert. Der Bund (105 Millionen Euro) und das Land Nordrhein-Westfalen (55 Millionen Euro) finanzieren im Rahmen einer Zusatzvereinbarung zum DigitalPakt Schule insgesamt 90 Prozent der Ausgaben. Die Schulträger leisten einen Eigenanteil in Höhe von mindestens 10 Prozent. Bei der Verteilung der Mittel auf die Schulträger wurden die Schülerzahl sowie soziale Faktoren berücksichtigt.

“Ich forderte zum Wohle unserer Kinder die Stadtverwaltung auf, die Mittel aus dem Ausstattungsprogramm bis zum 31. Dezember 2020 vollständig abzurufen!”, so Schiller weiter.

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