ÖDP Mönchengladbach https://oedp-mg.de Global denken heißt lokal handeln Mon, 10 Aug 2020 18:21:47 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.4.2 https://i0.wp.com/oedp-mg.de/wp-content/uploads/2020/06/cropped-ÖDP-MG.png?fit=32%2C32&ssl=1 ÖDP Mönchengladbach https://oedp-mg.de 32 32 179439219 Stadtklima verbessern-Schulgärten anlegen https://oedp-mg.de/stadtklima-verbessern-schulgaerten-anlegen/ https://oedp-mg.de/stadtklima-verbessern-schulgaerten-anlegen/#respond Mon, 10 Aug 2020 17:37:44 +0000 https://oedp-mg.de/?p=1088 ödp steht für Verbesserung des Stadtklima durch Anlegen von Schulgärten

Unter dem Begriff Stadtklima wird heute die menschengemachte Veränderung des Klimas und der Luftqualität in städtischen Ballungsräumen zusammengefasst. Diese Veränderungen basieren hauptsächlich auf dem Einfluss von Versiegelung und Bebauung sowie Industrie und Verkehr. Zum Problem für unsere Lebensqualität wird das vor allem an heißen Sommertagen, in denen nur noch der Aufenthalt im Grünen Entlastung bringen kann.

Versiegelte Schulhöfe erhitzen unnötig das Stadtklima.

[See image gallery at oedp-mg.de] Franjo Schiller, OB-Kandidat für Mönchengladbach:  ” Wir als ödp stehen für eine Aufarbeitung der versiegelten Flächen im Stadtgebiet. Nicht nur der Rückbau von Steinvorgärten alleine hilft, auch die städtischen Liegenschaften können durch Neuplanung zu einer Verbesserung des Stadtklima beitragen. So hält die Stadt tausende Quadratmeter Schulhofgelände versiegelt vor. Immer zentral gelegen und sorgsam vor der Öffentlichkeit versteckt.  Hier kann man über einen Rückbau in Richtung Schulhofgärten einen positiven Beitrag zur Verbesserung des Stadtklima beitragen. Gute Beispiele sind der nördliche Teil der Gesamtschule Mülfort und des Berufskolleg Mülfort!”.

Schulgärten spenden nicht nur Schatten, nutzen auch den Stadtklima.

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Wenig Grün und viel Beton
In unseren Städten ist aber heute ein Großteil der Fläche versiegelt, das heißt, Vegetation ist kaum vorhanden und die natürliche Bodenoberfläche ist durch undurchlässige Materialien nahezu vollständig abgedichtet. Davon abgesehen, dass somit das Niederschlagswassers schnell und ungehindert in die Kanalisation abgeführt wird und nicht mehr zur kühlenden Verdunstung im Boden gespeichert bleibt. Das führt vor allem im Sommer zu Problemen, wenn sich diese Materialien in der Sonne stark aufheizen und große Wärmemengen speichern. Die tagsüber aufgenommene Wärme wird dann in der Nacht abgegeben und verhindert die Abkühlung der Stadtluft. 

Zehn Grad Celsius Unterschied zwischen Stadt und Land

Stadt neu erfinden
Wir brauchen eine Neuerfindung der Städte. Eine Entsiegelung und massive Begrünung der Städte bringt viele Vorteile mit sich: Der natürliche Boden und die darauf wachsenden Pflanzen speichern nur wenig Wärme, Bäume spenden Schatten und tragen über die Verdunstung von Feuchtigkeit zur Abkühlung der Umgebungsluft bei. 

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Digitale Schule – Jetzt! https://oedp-mg.de/digitale-schule-jetzt/ https://oedp-mg.de/digitale-schule-jetzt/#respond Mon, 10 Aug 2020 13:31:59 +0000 https://oedp-mg.de/?p=1079 Die Corona-Krise deckt gnadenlos auf, wo es an Digitalisierung der Schulen in Mönchengladbach fehlt.
Schon vor Jahren wurde er auf den Weg gebracht. Der Medienentwicklungsplan erstellt für Schulen und vorerst von zwei Gymnasien als digitale Pilotschulen erprobt. Die Erfahrungen zeigte, dass dies an dem Gymnasium am Geroweiher und am Hugo-Junkers-Gymnasium mit großem Erfolg umgesetzt werden konnte.

Beide Schulen konnten bereits nach Ostern 50 Prozent des Unterrichts nach Stundenplan wieder erteilen.
So schön, so gut.
Nun zeigte sich jedoch, dass das Problem in erster Linie bei dem fehlenden Hardwarewissen der Lehrer liegt. Mit der Hardware umzugehen und auch mit den Fragen der Aufgabenübermittlung zwischen Schule und Schüler wurden sie allein gelassen. So musste das Hugo-Junkers-Gymnasium ein „Digi-Cafe“ einrichten, wo Schüler den Lehrkräften den Einsatz von Hardware erklärten.

Franjo Schiller, Vorsitzender der ödp-Mönchengladbach und OB-Kandidat: „Die Stadt erhält aus dem Digitalpakt NRW mehr als 15 Millionen Euro und muss nun einen Eigenanteil von 10 Prozent zur Verfügung stellen. Hier gilt es in erster Linie alle Schulen ans Netz zu bringen und eine ausgewogene Hardwareverteilung, über die Schulen, zu initiieren. Das heißt, dass über die ITK-Rheinland Serverkapazität für Schulen und Unterrichtsmaterial bereitgestellt werden muss!”.

„Für Schüler, die von Haus aus keinen Internetzugriff haben oder denen digitale Endgeräte wie Laptop, Tablet oder Drucker fehlen, muss im ersten Aufschlag ein Zugang zur Schule zur Verfügung stehen, wo in einem „digitalen“ Klassenraum nicht nur Zugriff auf Endgeräte zur Verfügung steht, sondern auch ein persönlicher Ansprechpartner der für die pädagogischer Betreuung in Fragen der Aufgabenlösung bereitsteht. Was gar nicht geht, ist Hausaufgaben über ein Smartphone abzuarbeiten. Das lehne ich kategorisch ab!“, so Schiller weiter.

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ödp: Tierschutz verbessern https://oedp-mg.de/wahlprogramm-oedp-mg-thema-tierschutz/ https://oedp-mg.de/wahlprogramm-oedp-mg-thema-tierschutz/#respond Sun, 09 Aug 2020 07:53:35 +0000 https://oedp-mg.de/?p=1029 Wahlprogramm MG-Thema : Tiere besser schützen

Wir wertschätzen Tiere und setzen uns ein für:

  • Reduzierung der Hundesteuer für finanzschwache Mitbürger
  • Tierheim MG und Tiergarten MG erweitern und finanziell mit dem Ziel der artgerechten Haltung fördern
  • Hunde, die aus dem städtischen Tierheim MG kommen, sind generell von der Steuerpflicht zu befreien
  • Mehr Hundespielplätze in MG
  • Mehr Hundekotbeutelboxen in der Stadt
  • Hundesteuer zweckgebunden zur Unterstützung der Tierschutzvereine und Tierschutzinitiativen einsetzen.
  • Taubenhäuser errichten, um die Eier durch Attrappen auszutauschen (Taubenpopulation minimieren)
  • Katzenkastrationsprogramme der Tierschutzvereine finanziell unterstützen

ödp – Aktiv für Tierschutz

 

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ödp: Familien und kinderfreundliches Mönchengladbach https://oedp-mg.de/wahlprogramm-oedp-mg-thema-familien-und-kinderfreundliches-moenchengladbach/ https://oedp-mg.de/wahlprogramm-oedp-mg-thema-familien-und-kinderfreundliches-moenchengladbach/#respond Sun, 09 Aug 2020 07:39:02 +0000 https://oedp-mg.de/?p=1025 Wahlprogramm MG-Thema : Familien und kinderfreundliches Mönchengladbach

Kinder sind unsere Zukunft und dürfen kein Armutsrisiko darstellen. Familien sollen verstärkt gefördert und das Klima in der Stadt kinder- und familienfreundlicher werden. 

Wir setzen uns ein für:

 

  • Einrichten von Spieloasen. Mehr Platz für Kinder in unserer Stadt, zum Spielen, Lernen und Entdecken
  • StadtJugendRat mit eigenem Jahresetat, über den dieser frei verfügen darf.
  • Eine gesunde Ernährung mit saisonalen, regionalen und biologischen Lebensmitteln in allen städtischen Einrichtungen und Schulen.
  • Zweite pädagogische Kraft in allen Klassen der Grundschulen.
  • Mehr Verkehrssicherheit im Umkreis unserer Schulen.

ödp steht für ein Erziehungsgehalt und Familiengrundeinkommen.

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Wahlprogramm der ÖDP Mönchengladbach https://oedp-mg.de/wahlprogramm-der-oedp-moenchengladbach/ https://oedp-mg.de/wahlprogramm-der-oedp-moenchengladbach/#respond Sat, 08 Aug 2020 21:00:20 +0000 https://oedp-mg.de/?p=703 Wahlprogramm der ÖDP Mönchengladbach zur Kommunalwahl in NRW am 13.09.2020

Der oberste Grundsatz unseres politischen Handelns ist, dass wir nicht nur an uns selbst denken, sondern auch solidarisch an andere Menschen auf diesem Planeten und an die zukünftigen Generationen. Darüber hinaus sind wir uns bewusst, dass wir in die belebte und unbelebte Natur um uns herum eingebettet sind und für sie Verantwortung tragen.

Unsere Themen:

  1. : Rettet das Klima – jetzt!
  2. : Lebenswertes und bezahlbares Wohnen
  3. : Nachhaltig wirtschaften und leben
  4. : Verkehrswende jetzt – Lebensraum Stadt
  5. : Familien und kinderfreundliches Mönchengladbach
  6. : Tiere besser schützen
  7. : Mönchengladbach solidarisch und inklusiv
  8. : Mönchengladbach transparent und bürgernah

Vision
Wir stehen vor einer entscheidenden stadtweiten Umgestaltung in Mönchengladbach. Zersiedelte Gewerbeflächen, verteilt über die Wohngebiete der Stadt, erschweren einen nachhaltigen und lebenswerten Stadtlebensraum.
Die zerstörerische und ausbeuterische Wirtschafts- und Lebensweise der Gegenwart muss beendet werden. Ressourcen- und Energiewende, Agrar- und Mobilitätswende sind umzusetzen. Die Gerechtigkeitslücken sind wieder zu schließen.
Mönchengladbach soll Vorreiter einer lebenswerten Stadt und ein positives Beispiel einer veränderten Stadtentwicklung zum Wohle der Bürger sein.
Dafür setzen wir uns ein und bieten dazu unser politisches Programm an.
Nicht links, nicht rechts, sondern weit voraus: ÖDP.

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ödp: Verkehrswende jetzt – Lebensraum Stadt https://oedp-mg.de/wahlprogramm-oedp-mg-thema-verkehrswende-jetzt-lebensraum-stadt/ https://oedp-mg.de/wahlprogramm-oedp-mg-thema-verkehrswende-jetzt-lebensraum-stadt/#respond Sat, 08 Aug 2020 16:44:06 +0000 https://oedp-mg.de/?p=993 Wahlprogramm MG-Thema: Verkehrswende jetzt – Lebensraum Stadt
Mönchengladbach erstickt im Autoverkehr. Es gibt zu wenig Raum für Mensch und Natur.

Für mehr Lebensqualität setzen wir uns ein und …:

  • gerechte Umverteilung der vorhandenen Verkehrsflächen zugunsten von Fußgängern, Radfahrern und ÖPNV
    den öffentlichen Nahverkehr attraktiver und günstiger zu machen (deutlich kürzere Taktzeiten, Schließung der Nachtlücken z.B. durch Anruf-Sammeltaxi)
  • Förderung des Radverkehrs
  • Förderung von E-Rädern durch die NEW Verbindung mit einem ABO
  • überdachte diebstahlsichere Fahrradständer und –boxen
  • getrennte und breite Radwege, Radschnellstrecken und -brücken
  • Erstellung baul. Geschwindigkeitsreduzierungen in Nebenstraßen (Drempel)
  • Ausweitung von Fußgängerzonen
  • Ausbau von Park&Ride-Möglichkeiten am Hauptbahnhof Mönchengladbach
  • Aktivierung der Bahnstrecke MG Hbf bis Rheydt-Geneicken mit neuem Haltepunkt Hochschule in Höhe von Schaffrath.
  • Die Verkehrswende muss eine bequeme Versorgung älterer und gehandikapter Mitbürger ermöglichen
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ödp: Nachhaltig wirtschaften und leben https://oedp-mg.de/wahlprogramm-oedp-mg-thema-nachhaltig-wirtschaften-und-leben/ https://oedp-mg.de/wahlprogramm-oedp-mg-thema-nachhaltig-wirtschaften-und-leben/#respond Sat, 08 Aug 2020 16:35:38 +0000 https://oedp-mg.de/?p=989 Wahlprogramm MG-Thema: Nachhaltig wirtschaften und leben.
Lebenswerte Wirtschaft heißt: nachhaltig, gesund, sozial, regional und kleinteilig, ewiges Wachstum gibt es nicht.

Wir setzen uns ein für:

  • Unternehmensansiedlung, die das Gemeinwohl im Blick haben
  • Unternehmen sollen Anreize zur Ansiedlung erhalten.
  • Gründung eines lokalen Netzwerks solidarischer Ökonomie
  • Mittelfristige Aufgabe von Gewerbeflächen zur Aufwertung der urbanen Lebensqualität und zum Zwecke von Wohnungsbau
  • Erstellung eines Gewerbeflächen-Start-Up-Plans
  • Weiterentwicklung der Hochschule Niederrhein zur Universität Mönchengladbach mit dem Ziel der forschenden Lehre in den jetzt schon führenden Praxisbereichen
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ödp: Lebenswertes und bezahlbares Wohnen https://oedp-mg.de/wahlprogramm-oedp-mg-thema-lebenswertes-und-bezahlbares-wohnen/ https://oedp-mg.de/wahlprogramm-oedp-mg-thema-lebenswertes-und-bezahlbares-wohnen/#respond Sat, 08 Aug 2020 16:26:20 +0000 https://oedp-mg.de/?p=984 Wahlprogramm MG-Thema: Lebenswertes und bezahlbares Wohnen.
Bezahlbarer Wohnraum ist die wichtigste soziale Frage und ein Grundbedürfnis der Menschen.

Wir setzen uns ein für:

  • mehr bezahlbaren Wohnraum durch die Stadttöchter Kreisbau AG und GWSG schaffen
  • ein stadteigenes Wohnflächenbedarfsmanagement anlegen
  • alternative und genossenschaftliche Wohnformen zu fördern.
  • bestehende Grün- und Ackerflächen sollen erhalten werden.
  • das Anlegen von Grünflächen sowie Fassaden- und Dachbegrünung.
  • Obdachlosen eine Chance bieten. In Anlehnung an das Fiftyfifty Projekt First Housing
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ÖDP MG mit Gruß von der Zugspitze https://oedp-mg.de/oedp-mg-mit-gruss-von-der-zugspitze/ https://oedp-mg.de/oedp-mg-mit-gruss-von-der-zugspitze/#respond Thu, 06 Aug 2020 14:31:50 +0000 https://oedp-mg.de/?p=950 Helmut Hönig, Kandidat der ÖDP für den Rat der Stadt Mönchengladbach- Wahlbezirk 9 Hermges/Ohler- sendet einen Gruß von der Zugspitze aus nach Mönchengladbach.
Er löste damit ein Versprechen an seine Unterstützungskräfte ein, die ihn bei der Sammlung der Unterstützungsunterschriften geholfen haben.
Helmut, wir danken dir für dein Engagement.

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ödp: Umwandlung von Steingärten gefordert https://oedp-mg.de/staedtisches-programm-zur-umwandlung-von-steingaerten-gefordert/ https://oedp-mg.de/staedtisches-programm-zur-umwandlung-von-steingaerten-gefordert/#respond Wed, 05 Aug 2020 17:27:34 +0000 https://oedp-mg.de/?p=940 Die ÖDP Mönchengladbach fordert von der Stadt ein Programm zur Umwandlung von Steingärten in eine naturnahe Gartengestaltung.

Franjo Schiller, Vorsitzender der ÖDP Mönchengladbach und OB-Kandidat: ” Die ÖDP steht für eine naturnahe Gestaltung von Gärten. Wir sehen es als erforderlich an, dass die Stadtverwaltung hier zeitgemäß tätig wird. Wir fordern aus diesem Grund ein städtisches Programm, welches die Bauverwaltung in Zusammenarbeit mit der Stadttochter “mags”,  initiieren und umsetzen soll”.

“Hierbei sollen Eigentümer und Besitzer von Haus und Grund, durch Fachkräfte der mags geschult und angeleitet werden,  ihre Steinwüsten in einen naturnahen und pflegeleichten Garten umzuwandeln!”, so Schiller weiter.

Die rechtlichen Grundlagen spiegeln sich in der BauO NRW wieder.

Laut § 9 der NRW Bauordnung (BauO) gilt, dass Anlagen in ihrer Umgebung so in Einklang zu bringen sind, dass sie das Straßen-, Orts- oder Landschaftsbild nicht verunstalten oder deren beabsichtigte Gestaltung nicht stören. Auf die erhaltenswerten Eigenarten der Umgebung ist Rücksicht zu nehmen.

Es liegt der ÖDP fern, mit der rechtlichen Keule jeden Haus und Grundbesitzer in die Zwangsumsetzung zu zwingen. Ganz im Gegenteil soll dieses Angebot der Umsetzung für Interessierte kostenlos sein und finanziert sich aus dem allgemeinen Haushalt der Stadt Mönchengladbach.

Franjo Schiller: ” Wir sehen den Willen zur Umgestaltung von Steinwüsten auch als ein Signal der Garten- und Grundbesitzer sich zum Wohle der Stadt und dem Stadtklima zu engagieren. So haben wir kein Problem damit diese Förderung aus dem Topf “Bürgerliches Engagement” zu finanzieren. Dort stehen für 2020/2021 400.000 € zur Verfügung! “.

So bitte nicht:

Fein säuberlich angeordnet und farblich sortiert bedecken Kieselsteine und Steinplatten viele Vorgärten. Große Plätze in Innenstädten bieten oftmals nur graue Ödnis statt öffentlichem Grün und riesige gepflasterte Parkplatzflächen werden ausschließlich von Straßenlaternen unterbrochen. Einzelne Bäume oder Heckenpflanzen, Neophyten oder Sukkulenten und sogar Pflanzenattrappen sollen dabei den Eindruck von „Naturnähe“ vermitteln. In sämtlichen Fällen treten dabei vor allem zwei Probleme auf: Der Verlust von Biodiversität und die Versiegelung des Bodens. Und das in einer Zeit, in der die Themen Insekten- und Vogelsterben ganz weit oben auf der Agenda stehen. Wildkräutern, heimischen Pflanzen, Insekten oder Vögeln werden so kaum noch Chancen in den Vorgärten eingeräumt.

Gärten und öffentliches Grün haben eine besondere Bedeutung für Artenvielfalt und Stadtklima

Sie bilden ökologische Trittsteine für Insekten und Vögel die sich dadurch ausbreiten und dort Nahrung finden können. Ohnehin ist der Begriff „Garten“ für diese Steinwüsten kaum noch der richtige Ausdruck, bezeichnet das Wort doch ein „eingegrenztes Gebiet“, welches unter anderem zur „Anpflanzung von Gemüse, Obst oder Blumen“ dienen soll – dies trifft in diesen Fällen weitestgehend nicht zu.

Den Untergrund der Schotterwüsten bilden für Pflanzen und Wasser undurchdringliche Planen. Regenwasser kann nicht mehr im Boden versickern und fließt unkontrolliert oberflächlich ab. Auch Innenstadtbereiche und Parkplätze sind aufgrund der Versiegelung nach einem starken Regen schnell überflutet. Ebenso wirken sich die zugeschütteten Gärten und gepflasterten Flächen auf das Stadtklima aus: Die Böden heizen sich im Sommer schnell auf, speichern die Hitze und strahlen sie wieder ab. Das befördert Klimaveränderungen in der Stadt, da notwendige Kaltluftschneisen durch diese Versiegelungen wegfallen.

Kritisch zu sehen ist auch die Herkunft der Basalte, Granite, Quarze und Marmorsteine. Werden einige davon zwar aus europäischen Steinbrüchen entnommen, beispielsweise aus Italien, stammen schon jetzt und mit zunehmender Nachfrage in Zukunft viele Gesteine aus China oder Indien – für die Klimarettung sicher nicht förderlich.

Auch Steingärten machen Arbeit

Wer seinen Garten mit Steinen abdeckt und eine Plane unter die Steinschicht legt, erwartet wenig Arbeit, da das Rasenmähen, das Gießen sowie das Unkraut jäten wegfallen. Soweit die Versprechungen. Doch auch im Steingarten gibt es immer etwas zu tun. Blätter fallen auf die steinernen Flächen und müssen abgesammelt werden, denn ansonsten siedeln sich in den Steinfugen Gräser und Pflanzen an. Ebenso bildet sich Moos auf den Steinen, wenn diese nicht regelmäßig gereinigt werden. Als schnelles Mittel gegen unerwünschtes Grün kommen Chemiekeulen zum Einsatz, welche die Ödnis weiter befeuern.

Das können Sie tun:
1) Einheimische, regionale Pflanzen verwenden
Das Anlegen einer naturnahen, artenreichen Wiese mit einheimischen Pflanzen hilft beispielsweise Hummeln, Schmetterlingen und anderen Insekten. Diese sind wiederum Nahrungsquelle für Fledermäuse.

2) Felssteine und Totholzstapel installieren
Felssteine und Totholz bieten Struktur im Garten. In den Ritzen der Steine brüten gerne solitäre Bienen und im Totholzstapel gibt es Mäuse, in deren Bauten gerne Hummeln einziehen.

3) Einen kleinen Teich anlegen
Ein Gartenteich ist Vogeltränke und Lebensraum für Frösche, Kröten, Molche und Libellen. Und für den Menschen ein wunderbarer Naturbeobachtungsplatz.

Kommunen stehen in der Pflicht:

Nicht überbaute Flächen, sind so herzurichten und zu unterhalten, dass sie nicht verunstaltet wirken und auch ihre Umgebung nicht verunstalten. Dabei gilt vor allem, die nicht überbauten Flächen der Baugrundstücke als Grünflächen anzulegen, soweit sie nicht für eine andere zulässige Nutzung erforderlich sind. Für Stellplätze, deren Zu- und Abfahrten und Fahrgassen sowie die Zu- und Abfahrten von Garagen gilt eine Befestigung, welche die Versickerung des Niederschlagswassers ermöglicht, sofern diese nicht auf andere Weise erfolgen kann.

Eine vollständige Versiegelung durch Steinplatten, Folien und Schotter wird dieser Bauordnung nicht gerecht. Für die Kontrolle einer korrekten Umsetzung ist die städtische Bauverwaltung zuständig und damit in der Pflicht, solche Kontrollen durchzuführen.

Auch für Verbote von Schottergärten sind die Kommunen verantwortlich. Die ÖDP appelliert an das Verständnis der Bürgerinnen und Bürger und wirbt für einen naturnahen Garten, da dieser wider Erwarten wenig Arbeit macht und einen Beitrag für die ökologische Vielfalt leistet.

Für mehr Grün im öffentlichen Raum

Vielmehr stehen Kommunen und Unternehmen in der Verantwortung, die zunehmende Versiegelung ihrer eigenen Flächen zu beenden. Öffentliches Grün, welches vermutlich auch wegen der kostenintensiven Betreuung entfernt wird, bietet wichtigen Lebensraum für Tiere und Pflanzen und Oasen der Erholung für die Bürgerinnen und Bürger, es trägt insgesamt zu einem besseren Stadtklima bei. Für Parkplätze oder ähnliche Flächen bietet es sich statt einer Vollversiegelung an, auf Rasengittersteine zu setzen, welche den Wasserkreislauf nicht unterbrechen.

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